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Der nördlichste Punkt Spaniens ist die Estaca de Bares in Galicien, auf dem Festland sind der westlichste Punkt das Cabo Touriñán (ebenfalls in Galicien), der südlichste die Punta Marroquà bei Tarifa und der östlichste das Cap de Creus an der Costa BravaDie größte Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt 856 km und von Osten nach Westen 1.020 km. Der westlichste und der südlichste Punkt Gesamtspaniens liegen auf der kanarischen Insel Hierro, der östlichste auf der Baleareninsel Menorca. Der größte natürliche (und einzige Gletscher-) See Spaniens ist der Lago de Sanabria mit einer Ausdehnung von 368 Hektar und einer größten Tiefe von 55 m. Der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet ist mit 3.718 m Höhe der Pico del Teide auf der Insel Teneriffa, die zu den Kanarischen Inseln gehört. Der höchste Berg auf dem Festland ist mit 3.482 m Höhe der Mulhacén, der in Andalusien in der Sierra Nevada in der Provinz Granada liegt. Die Nordküste Spaniens verläuft fast in gerader Linie und bildet nur zwischen Gijón und Avilés sowie zwischen Ribadeo und A Coruña (spanisch La Coruña) bedeutendere Vorsprünge nach Norden. Gegenüber den übrigen Küsten des Landes zeichnen sich diese Küstenabschnitte durch Schroffheit und schlechte Zugänglichkeit aus. Ursächlich hierfür ist, dass hier die Gebirge fast überall dicht ans Meer heranrücken. Zugänglich sind diese Küstenabschnitte nur an den Mündungen der Flüsse und der tief in das Land einschneidenden Meeresarme (RÃas), die insbesondere an der Küste von Galicien häufig auftreten. Auch die Westküste Spaniens trägt im Ganzen diesen Charakter; doch ist sie viel zugänglicher als der Norden, da hier die Gebirge nur in den Kaps bis an das Meer herantreten und sich im Hintergrund der RÃas gewöhnlich Ebenen befinden. Charakteristisch für die Süd- und Ostküste sind dagegen weite, flache Meerbusen und dazwischen in felsigen Vorgebirgen endende Landvorsprünge. Diese Abschnitte sind zugänglicher als die Nord- und Westküste. Die wichtigsten Buchten der Südküste sind von Westen nach Osten die Golfe von Cádiz, Málaga und AlmerÃa sowie die Bucht von Cartagena, an der Ostküste die BahÃa von Alicante und der Golf von Valencia. Die größten Flüsse Spaniens sind der Duero, der Tajo und der Ebro. Der Tajo ist der längste Fluss der Iberischen Halbinsel.
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